ANTRIEBSVARIANTEN

Schneckenradgetriebe

Peiseler verwendet dreiteilige Schneckenradgetriebe, bekannt durch die konstruktive Entwicklung der Firma Ott. Diese Getriebe bestehen aus einem Schneckenrad und einer zweiteiligen Schnecke, der Schaft- und der Hohlschnecke. Bei der Montage stellen wir das Getriebe spielfrei ein. Ein Nachstellen der Schnecke über die Lebensdauer ist mit handelsüblichem Montagewerkzeug einfach durchzuführen. Zu den Vorteilen gehören die kompakt gebaute Übersetzung, die hohe mechanische Genauigkeit und die sehr gute Regelqualität durch die Steuerung. Die Einschaltdauer ist durch die Erwärmung beschränkt.

Direktantriebe

Direktantriebe erlauben sehr dynamische und dauerhafte Bewegungen und damit immer neue Bearbeitungskonzepte. Peiseler hat diese Technologie bereits 1997 mit der Entwicklung des ersten Teilgeräts mit Direktantrieb weltweit geprägt, genauso wie mit der ersten Zweiachs-Schwenkeinrichtung mit Direktantrieb im Jahr 2001. Heute sind wir in der technologisch führenden Position, Ihnen Direktantriebe für die Drehbearbeitung im S1-Dauerbetrieb anzubieten. Die Steigerung der Drehzahl unter Beibehaltung steifer – für das Fräsen gleichfalls geeigneter – Lager vereint das Drehen und Fräsen. Damit ermöglicht diese Peiseler-Entwicklung eine flexiblere Nutzung von Bearbeitungszentren. Die Regeltechnik von Direktantrieben ist sensitiv, ihr Energiebedarf hat hohe Ansprüche.

Zahnradgetriebe

Teilgeräte mit vorgespannten Zahnrädern bietet Peiseler mit Stirnrad- oder Kegelradverzahnungen an. Der Bauraum bestimmt die konstruktive, meist mehrstufige Lösung einer der beiden Alternativen. Im Vergleich zu den Schneckenradgetrieben sind Zahnradgetriebe durch die Mehrstufigkeit aufwendiger. Die Spielfreiheit erreichen wir durch das mechanische oder elektrische Verspannen zweier Antriebsstränge. Die hohen Drehmomente, Drehzahlen und Einschaltdauern sind von Vorteil. Zahnradgetriebe sind von ihrer Charakteristik zwischen den Schneckenradgetrieben und Direktantrieben einzuordnen.

Hirth-Verzahnungen

Peiseler konstruiert und fertigt abhebende und nicht abhebende Hirth-Verzahnungen für den indexierenden Betrieb. Ein NC-Betrieb ist mit dieser Technik nicht möglich. Hirth-Verzahnungen übertragen sehr große Belastungen, insbesondere Tangentialmomente. Sie haben eine sehr hohe Wiederholgenauigkeit bei der Positionierung. Bei der nicht abhebenden Variante sind die Teilgeräte mit einer axial fixierten Lagerung ausgeführt. Die Planscheibe bleibt bei dieser konstruktiven Bauweise bei allen Bewegungsabläufen axial in Position. Konstruktionen mit abhebender Hirth-Verzahnung heben die Planscheibe zum Drehen um einige Millimeter an.

Elektrik & Elektronik

Bei allen Antriebsvarianten vertrauen wir auf die Antriebstechnik, die Sensorik und die Steuerungen. Bei Peiseler projektieren, bedienen und programmieren wir die Elektrik und Elektronik im eigenen Haus. Zu jedem NC-Teilgerät bieten wir Ihnen eine separate Steuerung an. Wir integrieren jede Sensorik in Sonderkonstruktionen und optimieren die Prozessparameter. Den Wärmeeintrag durch Direktantriebe leiten wir durch unsere speziell ausgelegten Kühlsysteme ab. Neu im Markt ist die Temperaturüberwachung DDC 1000 für Direktantriebe von Peiseler. Die galvanisch getrennte Messkarte überwacht bis zu sechs Temperaturfühler, wertet diese aus und leitet die relevanten Signale an die Steuerung weiter.

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